Wie entsteht Wind?
Grob kann man sagen, Wind entsteht beim überlagern einer Kaltfront mit einer Warmfront oder umgekehrt. Die warme Luft steigt und die kalte Luft fällt. Dadurch schiebt sich die kalte Luftschicht unter die Warme und erwärmt sich zugleich. gleichzeitig schiebt sich die warme Luft über die kalte und kühlt ab. Dies bewirkt einen Kreislauf der Luftmassen welcher Energie produziert und in Wind umgesetzt wird.
Warum ein Flugzeug fliegt?
Theorie der Luftbewegungen an einem Objekt genannt Aerodynamik. Da ein Flugzeug bekanntlich schwerer als Luft ist, braucht es Geschwindigkeit um sich in der Luft halten zu können. Dies reicht jedoch nicht aus um die gleiche Höhe bei konstanter Geschwindigkeit zu behalten. Dazu müssen wir uns das Profil eines Flügels genauer ansehen. Im Folgenden Bild ist eine Flügelrippe (als Querschnitt eines Flügels) dargestellt.
Die Pfeile signalisieren die Windrichtung oder Flugrichtung Der grüne Pfeil ist länger als der rote Pfeil. Da die Geschwindigkeit des Flugwindes vor dem und hinter dem Flügel gleich ist, müssten auch beide Pfeile gleich lang sein. Durch die Wölbung ist aber die Oberseite des Flügels länger. Damit der Flugwind aber zur gleichen Zeit den hinteren Flügel erreicht, muss die Luft oberhalb des Flügels schneller fliessen als unterhalb. Dies erzeugt auf dem Oberflügel einen Sog der den Flügel nach oben zieht. Wird die Geschwindigkeit des Flugzeugs verlangsamt, entstehen im hinteren bereich des Flügels Luftverwirbelungen. Diese Wirbel erzeugen keinen Auftrieb mehr. Beim weiteren abbremsen wandern diese Verwirbelungen auf dem Flügel nach vorne. Haben die Verwirbelungen den höchsten Punkt des Flügels erreicht, fällt das Flugzeug vom Himmel. Man spricht dann von Strömungsabriss, da das Profil nicht mehr genügend durchströmt wird. Merke: Je flacher ein Flügelprofil ist, desto schneller muss ein Flugzeug fliegen!